Polychlorierte Biphenyle im Gebäudebestand

Schwer abbaubare Chlorverbindungen mit weichmachender Wirkung.

Einbauzeitraum1955 bis 1978
RegelwerkPCB-Richtlinien der Länder, Gefahrstoffverordnung

Wo der Stoff vorkommt

Dauerelastische Fugenmassen, Deckenplatten, Anstriche, Kondensatoren in alten Leuchten.

Warum er problematisch ist

Reichern sich im Körper an, gelten als fortpflanzungsgefährdend und krebsverdächtig.

Wie der Nachweis läuft

Materialprobe der Fugenmasse, ergänzend Raumluftmessung.

Entsorgung

Gefährlicher Abfall mit Nachweispflicht, Entsorgung über Sonderabfallverbrennung.

Praxis-Hinweis

Die Belastung wandert über Jahre in angrenzende Bauteile. Deshalb wird meist ein Randbereich um die Fuge mit ausgebaut.

Weitere Schadstoffe

Häufige Fragen

Wo kommt Polychlorierte Biphenyle typischerweise vor?

Dauerelastische Fugenmassen, Deckenplatten, Anstriche, Kondensatoren in alten Leuchten.

Wie wird Polychlorierte Biphenyle nachgewiesen?

Materialprobe der Fugenmasse, ergänzend Raumluftmessung.

Wie ist zu entsorgen?

Gefährlicher Abfall mit Nachweispflicht, Entsorgung über Sonderabfallverbrennung.