Asbest im Gebäudebestand
Faserförmiges Mineral, das über Jahrzehnte in hunderten Bauprodukten verarbeitet wurde.
Wo der Stoff vorkommt
Faserzementplatten für Dach und Fassade, Bodenbeläge und deren Kleber, Fliesenkleber, Putze, Spachtelmassen, Rohrisolierungen, Brandschutzverkleidungen, Nachtspeicheröfen.
Warum er problematisch ist
Eingeatmete Fasern können Asbestose, Lungenkrebs und Mesotheliom auslösen. Die Erkrankung tritt oft erst Jahrzehnte später auf.
Wie der Nachweis läuft
Materialprobe durch ein akkreditiertes Labor, Auswertung per Rasterelektronenmikroskopie oder Infrarotspektroskopie.
Entsorgung
Gefährlicher Abfall. Staubdicht verpackt, gekennzeichnet und auf einer zugelassenen Deponie zu beseitigen.
Seit der Novelle der Gefahrstoffverordnung gilt für Gebäude mit Baubeginn vor dem 31. Oktober 1993 ein grundsätzlicher Asbestverdacht, solange das Gegenteil nicht belegt ist.
Weitere Schadstoffe
Häufige Fragen
Wo kommt Asbest typischerweise vor?
Faserzementplatten für Dach und Fassade, Bodenbeläge und deren Kleber, Fliesenkleber, Putze, Spachtelmassen, Rohrisolierungen, Brandschutzverkleidungen, Nachtspeicheröfen.
Wie wird Asbest nachgewiesen?
Materialprobe durch ein akkreditiertes Labor, Auswertung per Rasterelektronenmikroskopie oder Infrarotspektroskopie.
Wie ist zu entsorgen?
Gefährlicher Abfall. Staubdicht verpackt, gekennzeichnet und auf einer zugelassenen Deponie zu beseitigen.