Künstliche Mineralfasern im Gebäudebestand

Alte Mineralwolle aus Glas- oder Steinwolle mit lungengängigen Fasern.

Einbauzeitraumbis etwa 1996 kritisch, danach überwiegend biolöslich
RegelwerkTRGS 521

Wo der Stoff vorkommt

Dämmung in Dach, Decke, Fassade und an Leitungen sowie in vorgehängten Fassaden.

Warum er problematisch ist

Alte Fasern gelten als krebsverdächtig. Neuere biolösliche Mineralwolle wird deutlich anders bewertet.

Wie der Nachweis läuft

Beurteilung über den Kanzerogenitätsindex, Nachweis durch Laboruntersuchung oder Herstellerkennzeichnung.

Entsorgung

Alte Mineralwolle ist gefährlicher Abfall und in staubdichten Big Bags zu entsorgen.

Praxis-Hinweis

Das Baujahr allein reicht als Beleg nicht aus, weil auch später noch Restbestände verbaut wurden.

Weitere Schadstoffe

Häufige Fragen

Wo kommt Künstliche Mineralfasern typischerweise vor?

Dämmung in Dach, Decke, Fassade und an Leitungen sowie in vorgehängten Fassaden.

Wie wird Künstliche Mineralfasern nachgewiesen?

Beurteilung über den Kanzerogenitätsindex, Nachweis durch Laboruntersuchung oder Herstellerkennzeichnung.

Wie ist zu entsorgen?

Alte Mineralwolle ist gefährlicher Abfall und in staubdichten Big Bags zu entsorgen.