Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe im Gebäudebestand

Teerhaltige Verbindungen aus Steinkohlenteer, erkennbar am typischen Geruch.

Einbauzeitraumvor allem 1950 bis 1970
RegelwerkTRGS 551, Gefahrstoffverordnung

Wo der Stoff vorkommt

Parkettkleber, Abdichtungsbahnen, Dachpappe, Korkparkett, Teeranstriche im Keller.

Warum er problematisch ist

Mehrere Vertreter dieser Stoffgruppe gelten als krebserzeugend.

Wie der Nachweis läuft

Materialprobe, im Labor bestimmt als Benzo[a]pyren-Gehalt.

Entsorgung

Je nach Gehalt gefährlicher Abfall, Entsorgung meist über thermische Behandlung.

Praxis-Hinweis

Der schwarze Kleber unter altem Stabparkett ist der klassische Fund bei Entkernungen und lässt Rückbaukosten spürbar steigen.

Weitere Schadstoffe

Häufige Fragen

Wo kommt Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe typischerweise vor?

Parkettkleber, Abdichtungsbahnen, Dachpappe, Korkparkett, Teeranstriche im Keller.

Wie wird Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe nachgewiesen?

Materialprobe, im Labor bestimmt als Benzo[a]pyren-Gehalt.

Wie ist zu entsorgen?

Je nach Gehalt gefährlicher Abfall, Entsorgung meist über thermische Behandlung.